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POL-GI: Pressemeldungen vom 12.07.2019: Verkehrskontrollen in Mittelhessen/ Polizistinnen und Polizisten nehmen Raser, Gurtmuffel und Handynutzer ins Visier

POL-GI: Pressemeldungen vom 12.07.2019:

Verkehrskontrollen in Mittelhessen/ Polizistinnen und Polizisten nehmen Raser, Gurtmuffel und Handynutzer ins Visier
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Gießen (ots)

Am Donnerstag (11.07.2019) bündelten in Sachen Verkehrssicherheit die Regionalen Verkehrsdienste in den Landkreisen Gießen, Wetterau, Marburg-Biedenkopf und im Lahn-Dill-Kreis sowie die mittelhessische Autobahnpolizei ihre Kräfte. Unterstützt von Kolleginnen und Kollegen aus der Bereitschaftspolizei stoppten sie an verschiedenen Kontrollstellen Verkehrssünder.

Landkreis Gießen Im Zeitraum von 08.30 Uhr bis 14.30 Uhr richteten die Ordnungshüter in Gießen-Kleinlinden eine Verkehrskontrolle ein. Sie stoppten 48 Fahrzeuge (38 Pkw und 10 Lkw) unter denen sich auch vier Taxen und acht Minicars befanden. 14 Mal konnten die Fahrzeugführer offensichtlich nicht die Finger von ihren Handys lassen. Ebenso viele Insassen waren nicht angegurtet, zwei Lkw-Fahrer mussten in Sachen Ladungssicherung nachbessern, bevor sie weiterfahren durften und sechsmal beanstandeten die Polizisten technische Mängel an den Fahrzeugen. Unter anderem erwischten sie einen Fahrzeugführer, der mit einem nicht mehr zu tolerierenden Riss in der Windschutzscheibe unterwegs war. Stutzig wurden die Ermittler, als sie auf den HU-Stempel eines Leihwagens schauten, der von einem in Belgien lebenden Mann gelenkt wurde. Laut Plakette war die Hauptuntersuchung bereits vor über einem Jahr fällig. Letztlich stellte sich aber heraus, dass die Untersuchung gemacht, aber die Plakette offensichtlich anschließend nicht erneuert wurde.

Landkreis Wetterau Bereits auf der Anfahrt zur Kontrollstelle in Friedberg fiel den Ordnungshütern ein Pkw-Fahrer auf, der während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzte. Sie stoppten den Wagen und staunten nicht schlecht, als sie auf der Rückbank drei Kinder entdeckten, die dort ohne jegliche Sicherung saßen. Mit einem Taxi mussten drei geeignete Kindersitze herangekarrt werden, erst dann ging die Fahrt weiter. Den Vater erwarten zum einen 100 Euro und ein Punkt für die Handynutzung sowie 70 Euro und ein Punkt für die versäumte Sicherung der Kinder. Insgesamt kontrollierten sie 18 Fahrzeuge. Trotz weiterer Gurtverstöße und kleineren Mängeln an Fahrzeugen, zogen die Kolleginnen und Kollegen insgesamt eine positive Bilanz: das Gros hielt sich an die Verkehrsregeln. Einen Ausreißer gab es dennoch: Ein sogenanntes vierrädriges Leichtkraftfahrzeug, ein Pkw, das deutlich leichter und kleiner als ein klassischer Pkw ist, fuhr mit einem Versicherungskennzeichen in die Kontrollstelle. Die Ordnungshüter stellten fest, dass die Bauart dieses Fahrzeugs für eine Zulassung als Leichtkraftfahrzeug nicht geeignet war. Da der Fahrer zudem keine Fahrerlaubnis der Klasse B vorweisen konnte, folgen für ihn Strafanzeigen wegen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis sowie wegen Versicherungs- und Steuerverstößen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, das Versicherungskennzeichen, die Versicherungsbescheinigung und der Fahrzeugschein wurden einbehalten.

Lahn-Dill-Kreis Die Kolleginnen und Kollegen des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill bauten ihre Kontrollstellen in Dillenburg auf der Kasseler Straße in Fahrtrichtung Innenstadt sowie auf der Bundesstraße 255 zwischen Herborn und Driedorf auf. In Dillenburg ahndeten sie lediglich einen Autofahrer wegen eines Handyverstoßes und baten vier Fahrzeuginsassen zur Kasse, die nicht angeschnallt waren. Die Geschwindigkeitsverstöße auf der von Herborn in den Westerwald führenden Bundesstraße 255 brachten keine Raser zutage. Die Polizistinnen und Polizisten stoppten neun Fahrzeugführer, die dort die erlaubten 100 km/h nur in geringem Maße überschritten.

Landkreis Marburg-Biedenkopf Im Zeitraum von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr postierten sich Polizisten des regionalen Verkehrsdienstes Marburg-Biedenkopf in der Marburger Biegenstraße. Insgesamt hielten sie 14 Pkw an. Sie zeigten sechs Gurtmuffel und acht Fahrzeugführer, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon benutzten, an. Der Fahrer eines Sprinters hatte sich nicht an die Regelungen der Lenk- und Ruhezeiten gehalten und wird wegen Verstöße gegen die Sozialvorschriften angezeigt. Am Nachmittag, zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr setzten die Ordnungshüter ihre Kontrollen in der Kasseler Straße in Cölbe fort. Bei den gestoppten 11 Pkw schritten sie fünfmal wegen Gurtverstöße und sechsmal wegen Handyverstöße ein.

Polizeiautobahnstation Mittelhessen Die Polizistinnen und Polizisten der Autobahnpolizei bauten ihre Geschwindigkeitsmesstechnik auf der Bechlinger Talbrücke der A45 auf. Wegen Brückenschäden besteht dort für Pkw eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 100 km/h und für Lkw eine von 60 km/h. Für die Messung setzten die Ordnungshüter eine mobile Messkamera mit Lasertechnik ein. 17 Brummifahrer waren zu flott unterwegs. Von 16 Lkw-Fahrern, die ihren festen Wohnsitz nicht in Deutschland haben, behielten die Polizisten entsprechende Sicherheitsleistungen ein. Auf einen deutschen Lasterfahrer kommen ein Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg zu. Der schnellste von den Polizisten gestoppte Lasterfahrer war mit 87 anstelle der erlaubten 60 km/h unterwegs. Neben Schnellfahrern, erwischten die Autobahnpolizisten drei Handysünder sowie zwei Gurtmuffel. Zudem ordneten sie bei einem Fahrer eine Blutentnahme an, da er im Verdacht steht unter Drogeneinfluss hinterm Steuer gesessen zu haben.

Guido Rehr, Pressesprecher

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